Markneukirchen ist 3 Kilometer von Breitenfeld entfernt und wie man so schön sagt: "Das Zentrum des Deutschen Musikinstrumentenbaus", "Musikstadt " , " Musicon Valley "und " Musikwinkel ".
Die Bürger der Stadt bemühen sich um eine Pflege dieser langen Tradition und bauen auf ein breites Publikum, zu dem auch Sie hoffentlich bald gehören. Breitenfeld ist ein Ortsteil von Markneukirchen.
Der Musikinstrumentenbau
Der Musikinstrumentenbau wurde durch 12 böhmische Geigenbauer aus Graslitz (heute Kraslice) ins Vogtland gebracht. 1677 gründeten dieses die erste deutsche Geigenmacher-Innung in Markneukirchen. Bereits um 1800 wurden sämtliche Orchesterinstrumente in dem ehemaligen Ackerbürgerstädtchen gefertigt. Auch heute stellt man in über 100 Werkstätten und einigen mittelständischen Betrieben Holzblas-, Metallblas-, Streich- und Zupfinstrumente sowie Bogen und Zubehör her. Für das benachbarte Klingenthal ist die Produktion von Mundharmonikas, Akkordeons, Handharmonikas, Konzertinas und Bandonions typisch.
Geschichte Markneukirchen
Das im 13. Jahrhundert gegründete Siedlerdorf Nothaft, erhält zunächst seinen Namen nach einem egerländischem Rittergeschlecht - ein Ritter aus diesem Geschlecht führte als Locator bayerische/oberpfälzische Siedler in dieses Gebiet. Und auch noch in einer Urkunde aus dem Jahre 1378 lebt dieser Name im Sprachgebrauch der Bevölkerung fort (Nuwenkrichen dictum Nothaft). Um 1274 erscheint erstmals der Ortsname Neukirchen - zurückgehend auf die Gründung einer Kirche - in einer Urkunde des Klosters Waldsassen, in der ein Chunradus de Newenkirchen erwähnt wird, wahrscheinlich der Inhaber des örtlichen Rittersitzes.
1357 (Nuenkirchen) und 1360 (stat) erscheint der Ort bereits als Markt, mit den gleichen Rechten wie die wohl älteren Nachbarstädte Adorf und Oelsnitz.
Die heutige Schreibweise des Ortes geht auf das Jahr 1858 zurück, indem die gängige Bezeichnung Markt Neukirchen unter Weglassung des "t" zum Ortsnamen (Markneukirchen) durch königlichen Beschluss aus Dresden erklärt wurde, um Verwechslungen mit vielfach anderen Neukirchen zu verhindern.
Die Markneukirchner sagen in Ihrer Mundart noch heute "Neikirng" und meinen ihr geliebtes Markneukirchen.
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