Geschichte von Klingenthal
Ende des 16. Jahrhunderts wurde am Bach der Zwota nahe der böhmischen Grenze ein Hammerwerk errichtet, um die nahen Vorkommen an Eisenerz, sowie die weitläufigen Wälder der Region zu nutzen. Um 1600 erfolgte dann auch die erste Erwähnung des Namens "Höllhammer" im Kirchenbuch der Stadt Schöneck. Es lebten zu dieser Zeit dort Hammerschmiede, Bergleute und Köhler. 1628 brennt das Hammerwerk ab und wird bis auf das Hammergut nicht wieder aufgebaut.
In der Mitte des 17. Jahrhunderts führten böhmische Exulanten, die im Zuge der Gegenreformation auswanderten, den Geigenbau ein. 1716 fand die Gründung einer Geigenmacherinnung statt. Ende des 18. Jahrhunderts folgte die Einführung der Bogenmacherei, der Saitenmacherei und der Fertigung von Holz- und Blechblasinstrumenten in Klingenthal.
Im Jahre 1829 kamen die Mundharmonikaproduktion und die Holzkammfertigung nach Klingenthal. Seit 1852 fertigt man in Klingenthal Handharmonikas. Klingenthal wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Weltzentrum der Harmonikaproduktion.
Das Stadtrecht erhielt Klingenthal am 1. Oktober 1919.
Die Besonderheiten der Gebirgslandschaft haben den Wintersport seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Klingenthal heimisch werden lassen. Die Leistungen der Klingenthaler Skisportler haben den Ort und das Niveau des nordischen Skisportes international mitbestimmt.
Heute ist mit der modernen Großschanze, der "Vogtland Arena", ein Projekt gelungen, um Klingenthal in der Hochleistungsklasse des internationalen Skisports wieder ins Rampenlicht zu bringen. Der Aufstieg zur Schanze ist nicht nur den Sprigern vorbehalten. Auch der Besuch des Anlaufturms der Sprungschanze "Vogtland Arena" in Klingenthal ist möglich. Mit einem Lift gelangt man nach oben und mit einem gläsernem Aufzug zur Kapsel. Von hieraus hat man einen großzügigen Ausblick auf das Vogtland.
Das Hotel Alpenhof organisiert gerne Ausflüge für Sie nach Klingenthal. Geführte Besichtigungstouren der verschiedenen Highlights können wir für Sie anmelden, so dass sie sich auf das Erleben konzentrieren können.
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